Was ist der Unterschied zwischen ETFs und ETCs?

 

ETF ist die Abkürzung für Exchange Traded Funds und ETC bedeutet Exchange Traded Commodities.

 

ETFs sind börsengehandelte Indexfonds und können Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffportfolios sowie Geldmarktinstrumente abbilden. Mit ETCs kann man die Entwicklung von Edelmetallen, anderen Rohstoffen wie Öl oder von Rohstoffkörben darstellen. ETCs setzen auf breit gestreute Rohstoff-Indizes, um diversifizieren zu können. Da beide Anlageinstrumente Indizes nachbilden, brauchen sie kein teures Fondsmanagement und sind kostengünstig.

 

Es besteht jedoch ein entscheidender Unterschied in ihrer Sicherheit. ETFs sind als Fonds Sondervermögen vor Verlust durch Anbieterkonkurs geschützt. Sie werden getrennt vom sonstigen Vermögen des Emittenten oder Anbieters verwaltet, quasi in einem "Extra-Topf". ETCs dagegen sind Schuldverschreibungen des Herausgebers. Wird der Emittent insolvent, wäre das Geld der Anleger in der Regel verloren. Um die Sicherheit von ETCs zu erhöhen, werden diese gesondert besichert.